Was ist eine Depression?
Der Antrieb, die Stimmung, der Schlaf und die Fähigkeit, Freude zu empfinden, sind nachhaltig gestört.
Bei der Depression handelt es sich nicht um „Schuld“ oder ein „sich gehen lassen“ des Betroffenen.
In diesem Augenblick leiden etwa 5% der Bevölkerung an einer behandlungsbedürftigen depressiven Erkrankung, das sind 5 von 100 Menschen. Die Zahl der Menschen, die im Lauf ihres Lebens irgendwann einmal an einer Depression erkranken, ist 3 x so hoch.
Symptome
Wenn mehrere dieser Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen, kann das ein Hinweis auf eine Depression sein.
- Gedrückte Stimmung, Traurigkeit.
- Wird oft als innere Versteinerung und Leere erlebt, das „Gefühl der Gefühllosigkeit“ stellt sich ein.
- Interesselosigkeit, Freudlosigkeit
- Schwunglosigkeit, bleierne Müdigkeit, innere Unruhe.
- Selbst die kleinste Verrichtung kann zum unüberwindbaren Berg werden.
- Fehlendes Selbstvertrauen, fehlendes Selbstwertgefühl
- Verminderte Konzentrationsfähigkeit, starke Grübelneigung, Unsicherheit beim Treffen von Entscheidungen
- Schuldgefühle, vermehrte Selbstkritik
- Negative Zukunftsperspektiven, Hoffnungslosigkeit
- Schlafstörungen. Typisch ist Früherwachen in den Morgenstunden.
- Verminderter Appetit
- Tiefe Verzweiflung, Todesgedanken
Bei einem depressiven Menschen sind immer sowohl die Hirntätigkeit und Körperfunktionen, als auch das Verhalten und Erleben verändert.
Daher ist es nahe liegend, sowohl mit Medikamenten als auch mit Psychotherapie zu behandeln. Depressionen sind gut behandelbar.


